Wie wählt man eine digitale Vertriebsplattform für ein Wohnbauprojekt?
Es gibt viele Angebote, und die Begriffe überschneiden sich. Hier sind die Kriterien, die eine Vertriebsplattform von einer schönen Präsentation unterscheiden — und die Fragen, die Sie dem Anbieter stellen sollten.
Kriterien
- Präsentation der Einheiten: Wählt der Käufer die Wohnung im interaktiven Gebäudemodell und kann er sich frei darin bewegen — oder wechselt er nur zwischen Punkten?
- Daten: Werden Einheiten, Status und Preise an einem Ort gepflegt und sind sie ohne Programmierer aktuell?
- Anfragen: Sind sie an eine konkrete Einheit gebunden und werden sie ins CRM übertragen?
- Mobile Nutzung: Funktioniert alles im Browser auf dem Smartphone, ohne Installation?
- Anpassung: Ist die Plattform in der visuellen Identität des Projekts oder ein generisches Tool mit Ihrem Logo?
- Erweiterungen: Lassen sich Käuferportal, Konfigurator, KI-Assistent, digitale Übergabe ergänzen — ohne Neuaufbau?
- Eigentum: Wem gehören Modelle, Daten und Inhalte nach Projektende?
- Support: Wer hostet, wartet, aktualisiert und antwortet, wenn etwas nicht funktioniert?
Fragen an den Anbieter
- Bewegt sich der Käufer frei in der Wohnung oder wechselt er zwischen Punkten?
- Wie wird die Verfügbarkeit aktualisiert und wer pflegt sie?
- Mit welchen CRM-Systemen haben Sie bereits Anbindungen umgesetzt?
- Was geschieht mit Daten und Modellen, wenn wir die Zusammenarbeit beenden?
- Wie messen Sie den Erfolg der Plattform?
- Was ist im Preis enthalten und was sind Erweiterungen?
Warnsignale
- Versprechen eines bestimmten Verkaufsprozentsatzes oder ROI ohne Grundlage.
- Die Forderung, dass Käufer Apps installieren müssen.
- Einheitsdaten in PDF oder Tabelle statt im System.
- Keine Möglichkeit, Ihre bestehenden Werkzeuge anzubinden.
Zum Preis
Ein Einheitspreis ist nicht möglich, weil Projekte verschieden sind: Anzahl der Einheiten, Komplexität des Modells, Umfang der Unterlagen, Integrationen. Ein seriöser Anbieter erstellt nach Prüfung des Projekts ein individuelles Angebot und trennt den Grundumfang klar von Erweiterungen. Sinnvoll ist es, mit der einfachen 3D-Präsentation zu beginnen und Module zu ergänzen, wenn das Projekt sie braucht.