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Der Unterschied zwischen 3D-Rundgang und 360-Grad-Tour

Beide Begriffe werden in Anzeigen als Synonyme verwendet. Sie sind es nicht. Der Unterschied liegt darin, wer die Perspektive bestimmt — und das bemerkt der Käufer sofort.

Drei Ebenen der digitalen Präsentation

Bei der Präsentation einer Immobilie, die noch nicht existiert, kommen drei Technologien zum Einsatz, die man auseinanderhalten sollte:

  • Statische 3D-Visualisierung: ein Bild, eine Perspektive, eine Tageszeit. Die Perspektive bestimmt der Architekt oder Visualisierer.
  • 360°-Panoramatour: An einigen vordefinierten Punkten dreht sich der Käufer um die eigene Achse und wechselt zwischen den Punkten. Die Perspektive bestimmen die Punkte.
  • Echter freier 3D-Rundgang: Der Käufer bewegt sich selbst durch das Wohnungsmodell, wohin er möchte. Die Perspektive bestimmt der Käufer.

Was eine 360°-Tour kann und was nicht

Die Panoramatour ist schnell erstellt und funktioniert überall. Bei Bestandsimmobilien, wo sie mit der Kamera aufgenommen wird, ist sie eine hervorragende Ergänzung zu Fotos. Beim Neubau wird sie aus Renderings an ausgewählten Punkten erstellt.

Die Grenze wird deutlich, wenn der Käufer zwei Meter weitergehen, um die Ecke schauen oder prüfen möchte, wie man aus der Küche auf den Balkon sieht. Das kann er nicht — er kann nur zum nächsten Punkt springen, falls es ihn gibt.

Was der freie Rundgang bringt

Beim freien 3D-Rundgang ist die gesamte Wohnung ein Modell, durch das sich der Käufer kontinuierlich bewegt. Er prüft Proportionen zwischen den Räumen, Übergänge, Höhen, Ausblicke aus den Fenstern und die Ausrichtung — so, wie er es bei einer physischen Besichtigung tun würde. Genau das ist im Vorverkauf entscheidend: Der Käufer zahlt für etwas, das er nicht besichtigen kann, also muss er prüfen können, was ihn interessiert.

Er erfordert mehr: ein entsprechend vorbereitetes 3D-Modell, die Optimierung von Geometrie und Texturen für das Web und eine Benutzeroberfläche, die auch auf dem Smartphone funktioniert. Deshalb ist es wichtig, dass die Umsetzung für Webbrowser konzipiert ist, ohne App-Installation.

Wann welche Technologie

  • Anzeigen und Social Media: statische Visualisierungen und kurze Videos.
  • Bestandsimmobilien: Fotografie und 360°-Aufnahme.
  • Neubauprojekt im Vorverkauf: interaktives Gebäudemodell + 3D-Grundriss + freier Rundgang, ergänzt durch eine Panoramaansicht, wo es sinnvoll ist.

Die Frage, die Sie dem Anbieter stellen sollten

„Kann sich der Käufer in der Wohnung frei bewegen oder wechselt er zwischen Punkten?“ Die Antwort sagt alles darüber, welche Technologie Sie bekommen.

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Stellen Sie uns Ihr Projekt vor. Gemeinsam prüfen wir, wie wir mit interaktiver 3D-Technologie, digitalen Vertriebswerkzeugen und individuellen Anwendungen seine Präsentation und den Vertrieb verbessern können.