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Was kostet eine 3D Visualisierung und interaktive Präsentation?

Die 3D Visualisierung Kosten schwanken bei Wohnprojekten stark, denn derselbe Begriff steht für eine einzelne Fassadendarstellung ebenso wie für eine komplette digitale Vertriebsplattform. Wir erläutern die Posten, die den Architekturvisualisierung Preis bestimmen, und die Fragen, die Sie vor der Anfrage klären sollten.

3D Visualisierung Kosten: Warum es keinen Einheitspreis gibt

Die Frage, was eine 3D Visualisierung kostet, ist berechtigt, doch eine Antwort ohne Kenntnis des Projekts wäre irreführend. Unter demselben Begriff läuft ein einzelnes Fassadenrendering ebenso wie eine Webplattform mit freien Rundgängen durch sämtliche Wohnungen. Die Preisspanne ist daher groß, unabhängig vom Anbieter.

Der Preis setzt sich aus mehreren Leistungsarten zusammen: Datenaufbereitung, Modellierung, Erstellung von Materialien und Beleuchtung, Programmierung der Interaktivität sowie Hosting und Wartung. Wer weiß, welche Posten im eigenen Projekt tatsächlich nötig sind, kann Angebote fair vergleichen und nicht nur nach der Endsumme.

Umfang: Was genau Sie beauftragen

Die erste Frage lautet, was sichtbar sein muss. Nur das Gebäudeäußere, die Gemeinschaftsflächen, eine Musterwohnung oder jede einzelne Einheit? Jede zusätzliche Ebene bedeutet mehr Modellierung, mehr Abstimmung und mehr Prüfschleifen.

Ebenso wichtig ist der Detailgrad. Ein vereinfachtes Volumenmodell entsteht deutlich schneller als ein fotorealistischer Innenraum mit gewählten Materialien, Möblierung, Leuchten und natürlicher Belichtung. Ein höherer Detailgrad erhöht den Preis, lohnt sich aber vor allem dort, wo der Käufer seine Kaufentscheidung trifft.

  • Gebäudeäußeres und Umgebung (Grünflächen, Zugangswege, Nachbarbebauung)
  • Gemeinschaftsflächen: Eingang, Treppenhaus, Fahrradraum, Garage
  • Musterwohnungen mit Möblierung
  • jede Einheit einzeln, mit eigenem Grundriss
  • Zusatzflächen: Terrassen, Keller, Stellplätze

Was kostet eine 3D Visualisierung pro Wohnung? Der Einfluss der Einheitenzahl

Häufig wird angenommen, dass der Preis proportional zur Zahl der Wohnungen steigt. Tatsächlich ist die erste Einheit die teuerste, weil sie den Aufbau des Gebäudemodells, die Szenen-Einrichtung und die Materialbibliothek enthält. Weitere Einheiten mit ähnlichem Stil und denselben Materialien fallen günstiger aus.

Mehr als die Anzahl der Einheiten zählt die Anzahl der unterschiedlichen Typen. Zehn Wohnungen mit identischem Grundriss sind einfacher umzusetzen als zehn Unikate. Gespiegelte Einheiten und sich wiederholende Geschosse bringen eine Ersparnis, Sonderlösungen wie Dachgeschoss- oder Atriumwohnungen erfordern dagegen gesonderten Aufwand.

Überlegen Sie außerdem, ob alle Einheiten gleich detailliert dargestellt werden müssen. Oft ist eine Kombination sinnvoll: Repräsentative Typen werden vollständig ausgearbeitet, die übrigen Einheiten mit Grundriss und ausgewählten Ansichten präsentiert.

Interaktivität: vom Bild zum freien Rundgang

Statische Renderings sind die günstigste Stufe. Der Käufer sieht die Ansichten, die der Ersteller ausgewählt hat. Ein interaktiver 3D Grundriss ergänzt Drehen und Besichtigen der Räume, ein freier 3D Rundgang im Browser lässt den Käufer Weg und Blickwinkel selbst wählen.

Ein freier Rundgang erfordert ein optimiertes Modell, das auch auf dem Smartphone flüssig läuft, ohne Installation. Diese Optimierung ist ein wesentlicher Teil der Arbeit, den man im fertigen Bild nicht sieht. Wenn Sie die Qualität beurteilen möchten, sehen Sie sich die öffentliche ARHIX Demo an: ein freier 3D Rundgang durch ein Musterhaus, direkt im Browser.

Jede zusätzliche Funktion ist in der Regel ein eigener Posten:

  • statische Renderings ausgewählter Ansichten
  • interaktiver 3D Grundriss
  • freier 3D Rundgang durch die Einheit
  • Gebäudemodell mit Auswahl von Geschoss und Einheit
  • Anzeige des Verkaufsstatus (frei, reserviert, verkauft)
  • Konfigurator für Ausstattung oder Materialien

Kooperationsmodell: einmalige Erstellung oder Plattform

Neben der Erstellung zählt auch die Art der Nutzung. Eine einmalige Anfertigung von Visualisierungen unterscheidet sich von einer digitalen Vertriebsplattform, die gehostet, gewartet und entsprechend dem Verkaufsfortschritt aktualisiert werden muss. Bei einer Plattform verteilen sich die Kosten auf die anfängliche Erstellung und laufende Posten.

Ein eigener Posten sind Anbindungen an andere Systeme: Projektwebsite, Anfrageformulare, CRM. Sie erhöhen den anfänglichen Aufwand, verringern aber zugleich das manuelle Übertragen von Daten im Vertriebsteam.

Bei Projekten für mehrere Märkte sollten Sie auch die Sprachen einplanen. Eine mehrsprachige Präsentation, etwa auf Deutsch, Slowenisch und Kroatisch, bedeutet Übersetzung der Oberfläche, Anpassung der Texte und mitunter abweichende rechtliche Hinweise für den jeweiligen Markt.

Ausgangsdaten und Korrekturen

Die Qualität der Ausgangsdaten bestimmt das Arbeitstempo. Finale Grundrisse, Schnitte, Ansichten und eine Materialliste ermöglichen schnelles und präzises Modellieren. Befinden sich die Pläne noch in der Abstimmung, folgt die Visualisierung häufig den Änderungen, und jede davon bedeutet Mehraufwand.

Deshalb ist eine Vereinbarung zur Zahl der Korrekturschleifen wichtig. Kleinere Anpassungen bei Materialien oder Möblierung sind meist schnell erledigt, eine Grundrissänderung nach abgeschlossener Modellierung kann dagegen die Neuerstellung von Teilen der Szene bedeuten. Am besten legen Sie vor Beginn klar fest, was eingefroren ist.

Checkliste: Häufige Fehler bei der Beauftragung

Die meisten Missverständnisse beim Preis entstehen durch unklare Ausgangslagen, nicht durch die Umsetzung. Prüfen Sie vor der Anfrage die folgenden Punkte.

Mit den Antworten erhalten Sie Angebote, die sich inhaltlich vergleichen lassen und nicht nur nach der Summe.

  • Anfrage ohne Umfangsbeschreibung: „Wir brauchen eine 3D Visualisierung“ sagt nicht, ob ein Bild oder eine Plattform gemeint ist.
  • Vergleich von Angeboten mit unterschiedlichem Detailgrad und unterschiedlicher Interaktivität.
  • Hosting, Wartung und Statusaktualisierungen nach der Erstellung bleiben unberücksichtigt.
  • Arbeitsbeginn mit unfertigen Plänen ohne Vereinbarung zu Korrekturen.
  • Vergessene Sprachen und Zielmärkte, die später ergänzt werden müssen.
  • Ungeklärte Eigentumsverhältnisse an Modellen und Renderings sowie fehlende Nutzungsrechte für das Marketing.

So kommen Sie zu vergleichbaren Angeboten

Erstellen Sie eine kurze Projektbeschreibung: Anzahl der Gebäude und Einheiten, Anzahl der verschiedenen Grundrisse, gewünschte Interaktivität, Zielmärkte und Sprachen sowie Planungsstand. Damit kann jeder Anbieter seine Schätzung auf derselben Basis erstellen.

Wenn Sie eine Einschätzung für Ihr Projekt wünschen, erstellt Ihnen ARHIX auf Grundlage dieser Angaben ein individuelles Angebot, denn eine Preisliste gibt es nicht. Vorab lohnt sich ein Blick in die Demo, um zu beurteilen, welche Stufe der Interaktivität zu Ihren Käufern passt.

Sie haben ein Immobilienprojekt? Zeigen wir es den Käufern, bevor es gebaut ist.

Stellen Sie uns Ihr Projekt vor. Gemeinsam prüfen wir, wie wir mit interaktiver 3D-Technologie, digitalen Vertriebswerkzeugen und individuellen Anwendungen seine Präsentation und den Vertrieb verbessern können.